Workshop Modellbasierte Entwicklung von Interaktionsanwendungen
Mit der weiteren Entwicklung der Informationsgesellschaft werden im Internet zunehmend interaktive, wissensbasierte Arbeitsumgebungen entstehen, die es dem Menschen gestatten, diese im privaten wie im beruflichen Bereich aufgabenorientiert zu nutzen. Die Interaktion mit dem Computer sollte sich zukünftig nahtlos in die jeweilige Arbeitssituation einfügen und keine unnötige Komplexität aufweisen wie z.B. aufgrund einer mit Funktionen überfrachteten Verwendung der Desktop-Metapher.
Das “How-to-specify-the-world” in konkreten Gebrauchssituationen muss daher die zentrale, zu meisternde Aufgabenstellung der nächsten Jahre sein, um menschliches (Inter-)Agieren durch den Einsatz von Computern bestmöglich zu unterstützen. Daneben haben wir uns in steigendem Maße mit der Bewältigung von Heterogenitäten des Benutzerwissens zu beschäftigen, das natürlich auch eine Grundlage für die Entwicklung benutzerfreundlicher Interaktionsanwendungen darstellt.
Usability Engineering ist im Kontext webbasierter Anwendungsentwicklung kein neuer Ansatz. Gewöhnlich behandelt es die Frage, inwieweit ein (Software-)Produkt von einem bestimmten Benutzer ergonomisch eingesetzt werden kann. Doch reicht diese Ausrichtung im Hinblick auf die Entwicklung von Interaktionsanwendungen nicht aus. Es muss – als besondere Herausforderung – im Hinblick auf die Modellierung verschiedener Interaktionsfelder zwischen sensuellen und intellektuellen Aspekte unterschieden werden.
Um die Entwicklung moderner Interaktionsanwendungen effizient zu gestalten, ist die Wiederverwendung bereits vorliegender Entwicklungsergebnisse in Form von Komponenten und Modellen (modellbasierte Ansätze) zu realisieren. In diesem Zusammenhang existieren sowohl im akademischen als auch im industriellen Umfeld verschiedene Lösungen wie z.B. XML-basierte Sprachen oder Task-Model-basierte Konzepte, die das Ziel verfolgen, die Benutzungsschnittstelle einmal zu beschreiben, um diese dann in das jeweils benötigte gerätespezifische Format zu überführen. Die Vorgehensweise ist vergleichbar mit den modellbasierten Ansätzen, die bei der Entwicklung der fachlichen Logik einer Anwendung mit z.B. UML verwendet werden.
Vor diesem Hintergrund und in Bezug auf den gesamten Lebenszyklus von Anwendungssystemen ist es Ziel dieses Workshops, Entwickler und Nutzer solcher Systeme aus Forschung und Industrie zusammen zu bringen, um die Vor- und Nachteile vorhandener Lösungen
zu diskutieren und ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsszenario für die Zukunft des Gebietes zu entwerfen. Dies betrifft insbesondere die Integration modellbasierter Ansätze in die Bereiche Modellierung von Benutzungsschnittstellen, Rekonstruktion des (Benutzer-) Wissen und dessen Einbindung in den Gebrauch der Interaktionsanwendungen.
Das “How-to-specify-the-world” in konkreten Gebrauchssituationen muss daher die zentrale, zu meisternde Aufgabenstellung der nächsten Jahre sein, um menschliches (Inter-)Agieren durch den Einsatz von Computern bestmöglich zu unterstützen. Daneben haben wir uns in steigendem Maße mit der Bewältigung von Heterogenitäten des Benutzerwissens zu beschäftigen, das natürlich auch eine Grundlage für die Entwicklung benutzerfreundlicher Interaktionsanwendungen darstellt.
Usability Engineering ist im Kontext webbasierter Anwendungsentwicklung kein neuer Ansatz. Gewöhnlich behandelt es die Frage, inwieweit ein (Software-)Produkt von einem bestimmten Benutzer ergonomisch eingesetzt werden kann. Doch reicht diese Ausrichtung im Hinblick auf die Entwicklung von Interaktionsanwendungen nicht aus. Es muss – als besondere Herausforderung – im Hinblick auf die Modellierung verschiedener Interaktionsfelder zwischen sensuellen und intellektuellen Aspekte unterschieden werden.
Um die Entwicklung moderner Interaktionsanwendungen effizient zu gestalten, ist die Wiederverwendung bereits vorliegender Entwicklungsergebnisse in Form von Komponenten und Modellen (modellbasierte Ansätze) zu realisieren. In diesem Zusammenhang existieren sowohl im akademischen als auch im industriellen Umfeld verschiedene Lösungen wie z.B. XML-basierte Sprachen oder Task-Model-basierte Konzepte, die das Ziel verfolgen, die Benutzungsschnittstelle einmal zu beschreiben, um diese dann in das jeweils benötigte gerätespezifische Format zu überführen. Die Vorgehensweise ist vergleichbar mit den modellbasierten Ansätzen, die bei der Entwicklung der fachlichen Logik einer Anwendung mit z.B. UML verwendet werden.
Vor diesem Hintergrund und in Bezug auf den gesamten Lebenszyklus von Anwendungssystemen ist es Ziel dieses Workshops, Entwickler und Nutzer solcher Systeme aus Forschung und Industrie zusammen zu bringen, um die Vor- und Nachteile vorhandener Lösungen
zu diskutieren und ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsszenario für die Zukunft des Gebietes zu entwerfen. Dies betrifft insbesondere die Integration modellbasierter Ansätze in die Bereiche Modellierung von Benutzungsschnittstellen, Rekonstruktion des (Benutzer-) Wissen und dessen Einbindung in den Gebrauch der Interaktionsanwendungen.
9:00 - 9:15 | Begrüßung und Einführung in die Thematik |
9:15 - 9:45 | Bridging the Gap between Model and Design of User Interfaces Sebastian Feuerstack, Marco Blumendorf, Sahin Albayrak |
9:45 - 10:15 | Ein Ansatz zur modellbasierten Entwicklung mobiler Benutzungsschnittstellen mit aufgabenorientierter Visualisierung Peter Forbrig, Georg Fuchs, Daniel Reichart, Heidrun Schumann |
10:15 - 10:45 | Kaffeepause |
10:45 - 11:15 | Natürlichsprachliche Bedienung technischer Systeme Bernd Ludwig, Stefan Mandl, Peter Reiß, Günther Görz, Herbert Stoyan |
11:15 - 11:45 | Dynamische Generierung kontextadaptiver Benutzungsschnittstellen durch Modellinterpretation Steffen Lohmann, J. Wolfgang Kaltz, Jürgen Ziegler |
11:45 - 12:15 | Model Extraction: Transformation von Benutzeranforderungen in UML-Modelle mit Hilfe statistisch-linguistischer Methoden und Heuristiken André Mai, Stefan Gerber |
12:15 - 13:15 | Mittagspause |
13:15 - 13:45 | A Device-Independent Multimodal Mark-up Language Steffen Göbel, Falk Hartmann, Kay Kadner, Christoph Pohl |
13:45 - 14:15 | Anpassung von UML-Aktivitäten an den Prozess der Webapplikationsentwicklung Alexander Lorenz |
14:15 - 14:45 | Abschlussdiskussion und Verabschiedung |




